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Ausstellung

Sculpture Photographs – Ausstellung in Köln

Sculpture Photographs
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 03. Juni 2016, 18:45 Uhr findet ein Künstlergespräch mit Magdalena Kröner und Jeff Cowen statt
(in englischer Sprache)

Ab dem 03. Juni präsentiert Michael Werner in seiner Kölner Galerie erstmals die neue Werkserie der "Sculpture Photographs" von Jeff Cowen. Der in New York City geborene und in Berlin lebende Künstler wird anlässlich der Eröffnung mit Magdalena Kröner über den malerischen Umgang mit dem Medium Fotografie und die Bedeutung der Skulpturfotografie in seinem Werk sprechen. Ausstellungsbegleitend erscheint ein Katalog.

Am 31. Oktober 2016 eröffnet im Ludwigmuseum Koblenz seine erste museale Einzelausstellung, die ab März 2017 im Huis Marseille, Museum voor Fotografie (Amsterdam) zu sehen ist.
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Auszüge aus dem Ateliergespräch mit dem Künstler, das im Katalog in voller Länge erscheint:

„... Ich versuche …, den Geist der Urheber der Skulpturen in meiner Arbeit aufzunehmen. Meine Arbeit ist ein Dialog und auf bestimmte Weise eine Zusammenarbeit mit dem Geist des Bildhauers. Ich könnte meine Arbeiten nicht ohne sie schaffen – und ich tue mein Bestes, die spirituelle Qualität dieser Werke zu bewahren und vielleicht sogar etwas beizutragen. Ich bin nicht an einer reinen Dokumentation interessiert, es geht mir mehr darum, eine neue Entität entstehen zu lassen, die sich aus der originalen Arbeit speist, und diese mit Leben zu erfüllen.“

„..Ich verwandele die Skulpturen innerhalb meines Arbeitsprozesses, um sie so erscheinen zu lassen, als ob sie atmeten, so wie wir, für einen kurzen, aber wunderbaren Moment…“

„…Mit jedem Bild, das ich mache, gehe ich gegen mich selbst an und fordere mich selbst heraus; meine Wahrnehmung, meine Menschlichkeit und meine Reaktionen auf die äußere und meine innere Welt…“

„Ich denke, was mich am meisten an der Fotografie reizt, ist das Verschmelzen der Kraft der Malerei mit der Kraft der Fotografie, was wie eine doppelläufige Schrotflinte wirkt. Wenn es funktioniert, kann es vernichtend sein…In meiner Arbeit nutze ich beide Konzepte gleichzeitig: Ich kann fotografieren und in der Dunkelkammer arbeiten und ich kann mit Chemikalien und Farben malen. Ich nähere mich der Fotografie gleichermaßen als Maler und als Fotograf.“

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