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Ausstellung

Willkommen in der Hölle – Ausstellung in Marburg

Willkommen in der Hölle
+„Willkommen in der Hölle“*/
Harm Bengen, Werkschau & Nel, Tagesschau##

Ausstellung im Marburger Kunstverein vom 11.02. - 31.03.2011##

Vom 11. Februar bis 31. März 2011 ist die CARICATURA Kassel zu Gast im Marburger Kunstverein. Unter dem Titel „Willkommen in der Hölle“ präsentiert die Galerie für komische Kunst die Karikaturisten Harm Bengen und den als Nel bekannte Ioan Cozacu mit einer Auswahl ihrer Arbeiten.##

Aus Harm Bengens Zeichenfeder stammen mehrere Cartoon-Klassiker. Motive wie „Wollen Sie eine Tüte“ erfreuen sich großer Bekanntheit. Trotzdem ist Bengen der große Unbekannte unter den bedeutenden Zeichnern in Deutschland. Das mag vor allem daran liegen, dass er seine Arbeiten lediglich mit seinem Namenskürzel ‚HB’ signiert. #

Seine Zeichnungen sind regelmäßig in verschiedenen Magazinen zu finden, unter anderem in der Satirezeitschrift „Eulenspiegel“, im „Bremer“ und im „Ostfriesland Magazin“. Seine tagespolitischen Karikaturen werden auf Internetportalen und in Tageszeitungen veröffentlicht - nur nicht in der „Bildzeitung“, der er aus einer grundsätzlichen Überzeugung heraus den Abdruck verboten hat. #

Die Marburger Präsentation würdigt Bengens Œuvre in Form einer Werkschau. Zu sehen sind frühe Arbeiten der 1980er Jahre sowie eine Auswahl seiner besten Cartoons und tagesaktuellen Karikaturen. #
In der Ausstellung liefern Skizzen, Studien und Originale zu Bengens Hauptcomics einen interessanten Einblick in die Arbeits- und Entstehungsweise dieses Genres: Präsentiert werden „Ulfert“ (der ostfriesische Stoiker), „Störtebeker“ (in der 2010 erschienenen Neufassung) und „Sandra Bodyshelly“. Diese inzwischen achtbändige erotische Vampir-Comedy zählt zu den erfolgreichsten deutschen Comics der 1990er Jahre. Nach Vorabdrucken in dem Comicmagazin „Schwermetall“ und der anschließenden Veröffentlichungen in dem Männermagazin „Penthouse“ wurden die Alben in das Sortiment aller Comicläden übernommen. Inzwischen sind sie sogar ins Französische und Niederländische übersetzt worden. ##

Ioan Cozacu wurde 1953 im rumänischen Cluj-Napoca (Klausenburg) geboren. Er studierte von 1973 bis 1978 an der Hochschule für industrielle Formgestaltung Burg Giebichenstein in Halle (Saale) und schloss sein Studium mit einem Diplom als Innenarchitekt ab. #

Seit 1984 arbeit er unter dem Namen Nel in Erfurt als freischaffender Cartoonist, Karikaturist und Buchillustrator für Verlag und Printmedien. Seine tagesaktuellen Karikaturen erscheinen in diversen Magazinen und Zeitungen, u. a. in der „Oberhessischen Presse“ Marburg, der „Thüringischen Landeszeitung“ Weimar und der „tageszeitung“ Berlin sowie im „Cicero“, „Focus“ und „Eulenspiegel“.#

Für seine punktgenauen Arbeiten wurden Nel vielfach ausgezeichnet. Beispielsweise gewann im Jahr 2009 seine Karikatur, in der das Geschäftsgebarens von Investmentbanken mit dem trickreichen Vorgehen bei einem Hütchenspiel verglichen wird, den mit 5000 Euro dotierten 1. Preis beim Karikaturenpreis des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger e. V. (BDZV) in Berlin.
Dieses Jahr erhielt Cozacu den 2. Preis beim Karikaturenpreis des BDZV „Rückblende 2010“.#

In Marburg werden nun neben seinen politischen Karikaturen auch seine besten Cartoons gezeigt.##

Die Eröffnung der Ausstellung „Willkommen in der Hölle“ findet am Freitag, 11. Februar 2011, um 18.00 Uhr im Marburger Kunstverein statt. Es spricht Martin Sonntag, Leiter der CARICATURA Kassel. ##

Wie gewohnt führt die Kunsthistorikerin Antje Galensa jeden Samstag um 16 Uhr durch die Ausstellung. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenfrei. ##


Marburger Kunstverein/
Gerhard-Jahn-Platz 5/
35037 Marburg#
info@marburger-kunstverein.de/
www.marburger-kunstverein.de#

Öffnungszeiten/
Di - So 11-17 Uhr/
Mi 11-20 Uhr#


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