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Die Russische Avantgarde stellt mit ihrer ästhetischen Radikalität und Vielfalt sowie mit ihrer Innovationsdynamik ein einzigartiges Phänomen innerhalb der Kunstgeschichte dar. Angetrieben von der Vision in geistige, außerhalb der Wahrnehmung stehende Bereiche vorzudringen, entwickelten die Künstler verschieden Wege in Abstraktion. Zu den wichtigsten Quellen gehörten dabei die verschiedenen Bildtraditionen der russischen Volkskunst und die verschiedenen Bildtraditionen der russischen Volkskunst und die neusten Entwicklungen Westeuropas. Das Spektrum der ausgestellten Werke widment sich diesem Reichtum an künstlerischen Lösungen: Es reicht von opulenten Bühnenentwürfen Baksts über den farbdynamischen Kubo-Futurismus Exters, Punis, Popovas und Udalc’ovas, den suprematistischen Bildvisionen Rodcenkos, Rozanovas und Sujetins bis hin zu den Prounen Lissitzkys. Werke von Cechonin, Morgunov, Kogan und Tschaschnik ergänzen die Ausstellung und bezeugen die Vielfalt und Diversität der russischen Kunst dieser Jahre.