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Ab 7. Dezember 2014 präsentiert der me Collectors Room/Stiftung Olbricht unter dem Titel „Queensize – Female Artists from the Olbricht Collection“ erstmals ausschließlich Künstlerinnen der Sammlung. Mit beinahe 60 Positionen versammelt die Ausstellung ein Drittel der in der Sammlung vertretenen Künstlerinnen. Die circa 150 gezeigten Arbeiten unterschiedlichster Medien sind von Künstlerinnen wie Helene Appel, Louise Bourgeois, Nathalie Djurberg, Marlene Dumas, Klara Kristalova, Sükran Moral, Elizabeth Peyton, Patricia Piccinini, Cindy Sherman, Taryn Simon, Carolein Smit u.v.a.
„Queensize“ ist die Bezeichnung für eines der größten Bettenformate und bildet den Ausgangspunkt für die Ausstellung; das Bett dient als Chiffre für den existentiellen Ort menschlicher Erfahrung, als Sinnbild für Tod und Geburt, Verführung und Erotik, Träume und Albträume. Die Künstlerinnen zeigen ihren spezifischen Blick auf unsere menschliche Existenz und auf das was uns ausmacht: unsere innersten Befindlichkeiten und Bedürfnisse, unsere Wünsche und Passionen. Die Präsentation hinterfragt die Ambivalenz von Eigen- und Fremdwahrnehmung und, ob es den spezifisch weiblichen Blick tatsächlich gibt?
Die Ausstellung wird kuratiert von Nicola Graef (Dokumentarfilmproduzentin und -regisseurin) und Wolfgang Schoppmann (Chefkurator der Olbricht Collection).
Bild:
Elizabeth Peyton, Paul Peyton (Dad), 1995, ©Elizabeth Peyton