Diese Veranstaltung ist bereits beendet.
Eröffnung mit der Künstlerin am Freitag, 16. Mai um
19 Uhr
Nakatanis Installationen, Skulpturen und
Zeichnungen sind ebenso subtil wie kraftvoll. Ihre
Bleistiftzeichnungen füllen große Wandflächen mit
feinsten floralen Mustern und bringen sie zum
Schwingen. Negativreliefs, in Gipsblöcke gepreßt,
farbig gefaßt und mit Kunstharz ausgegossen,
stellen Menschen dar, die dem Betrachter mit dem
Blick folgen - und Vögel, welche ihm nachzufliegen
scheinen. Ihre Papierarbeiten thematisieren die
Verlorenheit wie auch die Geborgenheit des
Einzelnen im Ganzen, des Individuums in der Natur
und inmitten der Elemente.
Michiko Nakatani (*1981 in Tokyo) studierte
Bildhauerei an der Tama Art University in Tokyo
sowie ab 2006 an der HfBK Dresden bei Prof. Martin
Honert, wo sie 2010 ihr Diplom machte. Nach
einem Japanaufenthalt kehrte sie 2012 für
das Meisterschülerstudium nach Dresden zurück
und arbeitet auch jetzt wieder bei Martin Honert.