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In seiner aktuellsten Werkgruppe antwortet Anton Henning mit eigenen Arbeiten auf einen Männerakt von Théodore Géricault (1791-1824), das ebenfalls in der Galerie gezeigt wird. Der auf ein Gedicht von Charles Baudelaire zurückgehende Ausstellungstitel „Chapardages, style & volupté“ verweist zugleich auf das Frühwerk von Matisse. Anton Henning knüpft in seinen Bildern ein Netz aus ironischen Anleihen und Referenzen aus der neueren Kunstgeschichte, das bis zu Picasso und Bacon reicht. Innenräume, Stilleben und Pin up-Aktfiguren werden von abstrakten Mustern und Arabesken umgeben und durchdrungen. In Hennings Behandlung von Farbe und Bildraum wird deutlich, dass es ihm in der Auseinandersetzung mit Géricaut nicht zuletzt grundsätzlich um die Möglichkeiten der Malerei geht.