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Kunsthalle Tübingen
Höhepunkte aus klassischer Moderne und Gegenwart
Die Eröffnung der Kunsthalle Tübingen 1971 ist dem Engagement der Schwestern Paula Zundel und Dr. Margarete Fischer zu verdanken. Die beiden Töchter von Robert Bosch ermöglichten in Gedenken an den Maler Georg Friedrich Zundel (1875-1948) die Errichtung des Hauses und den Betrieb als Ausstellungsort.
Dem Gründungsdirektor Götz Adriani gelang es mit einem anspruchsvollen Programm zur modernen und zeitgenössischen Kunst der Kunsthalle ein internationales Renomée zu verschaffen. Neben höchst publikumsträchtigen Ausstellungen zu Cézanne, Degas, Renoir, Toulouse-Lautrec und Picasso organisierte er auch Präsentationen zu umstrittenen Künstlern seiner Generation, etwa Joseph Beuys, Andy Warhol, Robert Rauschenberg, Sigmar Polke und Anselm Kiefer.
Heute gilt die Kunsthalle als viel beachtetes Zentrum aktueller Kunst, in dem immer wieder auch Rückblicke auf herausragende Positionen der klassischen Moderne und der Nachkriegskunst zu sehen sind. Derzeit steht das 40. Jubiläum der Kunsthalle Tübingen im Vordergrund. Nach den Publikumserfolgen „Cézanne Renoir Picasso und Co.“ (17. September - 29. Januar 2012) werden nun mit „Beuys Warhol Polke & Co.“ (11. Februar bis 10. Juni 2012) die Zeitgenossen Adrianis gezeigt.
Sigmar Polke, Freundinnen, 1965–1966
Sammlung Froehlich, Stuttgart © 2012 The Estate of Sigmar Polke / VG Bild-Kunst, Bonn