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Gereon Krebber ist der erste der drei aktuellen Lehmbruck-Stipendiaten, der seine Arbeiten in der Straßengalerie des LehmbruckMuseums präsentiert.
"Die Wandschlange zwischen Frank Gehry, Serra und Sci-fi-Trash schimmert in Gletscherblau wie eine Lutschpastille", erläutert der Künstler seine Arbeit, "Es ist wie ein eingefrorenes, riesiges Stück Vorhang, allerdings zerklüftet, fraktal versprungen und von alienhaft fremder Materie: Bühne frei, hoffen wir auf Straßengalerietheater vom Feinsten, eisig schimmernd in Azurblau."
Die Ausstellung zeigt u.a. eine große, neue Arbeit von Gereon Krebber, die speziell für die Situation der Straßengalerie gebaut ist. "Ich freue mich sehr, im LehmbruckMuseum auszustellen. Für Skulptur ist das Museum ja so was wie ein kleines MOMA zwischen Rhein und Ruhr - es ist eine große Ehre, als Bildhauer dabei zu sein", so Gereon Krebber. "Und wir freuen uns auf viel Publikum," ergänzt die Kuratorin Dr. Marion Bornscheuer, "das in Gereons - auch konzeptionell neuer - Arbeit zugleich zum Akteur wird."