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Die beiden Schwestern Claudia & Julia Müller (*1964/65) leben und arbeiten in Basel, sie gehören zu den wichtigsten Vertreterinnen der aktuellen Schweizer Kunstszene.
Sie arbeiten mit verschiedenen Medien, die sie in ihren weiträumigen Installationen zu einem grossen Ganzen verweben. Dazu gehören Zeichnungsserien auf Papier, Wandmalereien, Collagen, Objekte und Videoarbeiten. Thematisch beschäftigen sie sich mit kulturellen Kontexten und beleuchten die Grundbedingungen menschlicher Existenz.
Im museum franz gertsch realisieren die Künstlerinnen zwei ortsspezifische Installationen. In Raum 3 zeigen Claudia & Julia Müller eine angepasste und weiterentwickelte Version ihrer Installation „Rebus (Lehrling ohne Meister)“. Fünf Elemente, die als visuelle Buchstaben gelesen werden können, sind in einem schwarzen Raum angeordnet und beziehen sich erzählerisch aufeinander. Für Raum 4 wurde eine ausgedehnte Wandmalerei entworfen, die von skulpturalen Objekten ergänzt wird. Im Kabinett findet ein Zusammentreffen der jüngeren Künstlerinnen mit Franz Gertsch statt. Diese Begegnung lässt frühe Zeichnungen von Franz Gertsch mit frühen Arbeiten auf Papier von Claudia & Julia Müller in einen Dialog treten.