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Ausstellung

Nocturnes - Fotografien aus dem Nachtleben von J.Jackie Baier – Ausstellung in Berlin

Nocturnes - Fotografien aus dem Nachtleben von J.Jackie Baier
Kunstraum Richard Sorge freut sich die
Ausstellung "Nocturnes" mit Fotografien aus dem
Nachtleben von J.Jackie Baier präsentieren zu
dürfen. Die umfangreiche Schau zeigt wichtige
Arbeitsgruppen der Künstlerin, unter anderem
auch ihr House of Shame Projekt. Wie andere
Künstlern vor ihr, wird auch J.Jackie Baier eine
spezielle Installation vor Ort erarbeiten.
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Die Photographin J.Jackie Baier bewegt sich
durch Berlin, vorwiegend bei Nacht, drinnen und
draußen, in Bordellen, auf dem Transenstrich,
auf Partys, in Bars. Das Berlin der J.Jackie Baier
ist ein Loch, der "Hallraum" eines Untergrunds,
in dem die Party der zwanziger Jahre, der
notorische "Tanz auf dem Vulkan", nie aufgehört
hat.
Wer ihre Arbeiten betrachtet, wird allerdings
kaum vermuten, an J.Jackie Baier sei eine
"Party-Photographin" verloren gegangen. Ihr
Blick bleibt nicht an der Oberfläche schöner
Körper kleben, auch wenn die Menschen auf
ihren Bildern Schönheit ausstrahlen - eine
Schönheit, die in manchen Bildern das
Schmerzhafte streift.
#
Das Bild des "Lochs", eines - mal gähnenden,
mal lockenden - Abgrunds, in den zu stürzen
jedenfalls Abwechslung in die öde Routine eines
geradlinigen Mainstream brächte, durchzieht
Baiers Arbeit dabei leitmotivisch.
"Ich bin als Transe nach Berlin gekommen, zu
einer Zeit, als die ganze Stadt im Umbau war.
Ich dachte: wo überall Löcher gegraben werden,
kannst Du nicht falsch sein," sagt die Wahl-
Berlinerin, die seit 1997 auch offiziell als Frau
lebt.
Themen und Modelle findet J.Jackie Baier im
Nachtleben, an den Rändern oder ganz abseits
der gesellschaftsfähigen Events und Paraden der
"Neuen Mitte". Die "misfits", die transsexuellen
Huren und die Drag Queens, die in betonierten
Kellern auf morschen Brettern ihren Traum vom
wahren Leben träumen, durchziehen ihre Bilder
wie Treibgut.
#
"J.Jackie Baier visualisiert Räume zwischen den
Kulturen, in denen ihre Protagonist(inn)en,
schonungslos eigene Geschlechtsmodelle
ausprobieren. Egal, ob sie schön oder hässlich,
gut oder böse, politisch korrekt oder inkorrekt
sind," sagt W. Koppelman, Galerist von Agency
Yorckberlin.
#
Zur Zeit arbeitet J.Jackie Baier an einem 90
minütigen (Musik-) Dokumentarfilm: HOUSE OF
SHAME : CHANTAL ALL NIGHT LONG. Der Film
befindet sich in der Postproduktion und wird im
Frühsommer 2010 international gestartet.
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Eröffnung: Donnerstag 11. Februar 2010, 19 U./
Finissage: Donnerstag 4. März 2010, 19 U.
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Ausstellungsdauer: 12.02-03.03.2010./
Öffnungszeiten: Freitag-Samstag 14-18 Uhr,
Wochentags: nach Vereinbarung. Special Events
t.b.a.
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Kunstraum Richard Sorge, Landsberger Allee 54,
10249 Berlin-Friedrichshain

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