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Mit ihrer Ausstellung squatting greifen Tilo Schulz und Jörg van den Berg auf eine Ausstellungspraxis zurück, die durch eine Inszenierung als Kunstvermittlung die Präsenz des Kunstwerks und die tatsächliche Werkerfahrung ins Zentrum des Ausstellungsbesuches rückt. squatting führt künstlerische Werke zusammen, die Erinnerung inhaltlich oder strukturell thematisieren sowie Erfahrungen mit Orten, Situationen und Menschen verarbeiten. Damit schafft squatting eine direkte Verbindung der Temporären Kunsthalle und ihrem Standort (dem Berliner Schlossplatz) als einem Ort, der ständigen ideologischen Zugriffen ausgesetzt ist.