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+Landschaften, Seestücke und Figurative Arbeiten*#
#Der Hamburger Maler Lars Möller überzeugt eindrucksvoll mit seinen Interpretationen der Landschaft des Nordens. Ein zentrales Thema seiner großformatigen Bilder ist die Darstellung des oft dramatischen Wechselspiels der Naturelemente im landschaftlichen Kontext.#
In der Tradition der Pleinairmalerei kultiviert Möller eine gestische Malsprache, die mit ihren Texturen den Charakter einer Landschaft geradezu greifen und unmittelbar erfahren lässt. Der virtuose Farbauftrag wird nicht zum Selbstzweck, oder wie in der Tradition der Abstrakten zur subjektiven Entäußerung, sondern ist in jeder Hinsicht der präzisen Beobachtung der Natur geschuldet. Zumal ihn das feinabgestimmte Kolorit seiner Bilder, einer Synthese aus Grau- und Erdfarben, als einen schauenden Maler ausweist.#
Diese Farbigkeit und die große Vitalität seiner Malerei ist eine kongeniale Entsprechung der norddeutschen Landschaft, mit dem tief liegenden Horizont, dem von Wind und Licht geformten Himmel, den weiten Marschen und dem oft kabbeligen Meer.#
Die Landschaftsbilder sind zugleich Bejahung dieser archaischen Kräfte der Natur, als auch Kompositionen tiefer Kontemplation, was bei der immer wiederkehrenden Auseinandersetzung mit Seestücken zum Ausdruck kommt, bei denen nicht zufällig im Bildtitel auf die dargestellte Tageszeit verwiesen wird.#
Dies sind zwei wesentliche Aspekte der Malerei von Lars Möller. Bewegung und Ruhe, Aktion und Kontemplation. Die Strenge der Komposition und das bacchantische des gestischen Malvortrags.#
Dieses Leitmotiv bestimmt auch die figurativen Arbeiten, die sich im überwiegenden Maß der Darstellung des Aktportraits widmen. Der Bildinhalt ist reduziert auf das Wesentliche. Vertraut wird dem malerischen Vortrag bei der Darstellung des menschlichen Körpers und nicht dem aufgesetztem pädagogisch und psychologisch Erzählten.#
Einen Hinweis dafür finden wir auch in der oftmals lakonischen Titelfindung der Bilder, wie z.B. "L. E. vor Blau" oder "T. im Pyjama". Hauptakteur in diesen Bildern ist der Körper selbst, der geradezu wie eine Landschaft aufgefasst wird und mit seiner von Licht und Schatten modellierten Muskulatur und dem verstärktem Einsatz fleischfarbigen Impastos eine außerordentliche Präsenz erfährt. Die Bilder des Hamburger Malers sind für alle Freunde der Malerei geradezu eine Lust.#
Lars Möller wurde 1968 in Hamburg geboren, hat bei Professor Erhard Göttlicher an der FH Hamburg Malerei und Graphik studiert und lebt und arbeitet auch weiterhin in Hamburg.
Er ist Mitglied der Künstlergruppe der "Norddeutschen Realisten" und der deutschen Sezession dem "Künstlersonderbund in Deutschland".
#+ Vernissage am Samstag, dem 20. Juni um 20.00 Uhr+