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In einer Retrospektive präsentiert die Alfred Kubin Galerie in Wernstein 50 qualitativ hochwertige Exponate des deutschen Hauptvertreters der „Neuen Sachlichkeit“.
Schad’s Arbeiten sind von Kubismus und Dadaismus beeinflusst, die Galerie zeigt einen Querschnitt des künstlerischen Schaffens vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis in die Siebziger-Jahre.
Neben Radierungen, Lithografien und „Schadografien“, Fotografien ohne Kamera, sind auch Beispiele für Aquarellmalerei und Ölmalerei zu sehen. Seit 1919 experimentierte Schad neben Grafik und Malerei mit diesen fotografischen Arbeiten und kam anschließend zur Herstellung von Holzreliefs. Ab 1933 wurde ein freies Arbeiten zunehmend erschwert, die Vorahnungen des kommenden Krieges zeigen sich in den Arbeiten der späten 30iger Jahre.
Ab 1954 kehrt Schad wieder zur expressiven Malerei zurück, er versucht sich in der Konzeption neuer „Schadografien“ und widmet sich dem „Magischen Realismus“
Eine Ausstellung der Superlative des 1982 in Miesbach, Bayern verstorbenen Künstlers.
Dauer: 5. Oktober – 2. November 2008, Öffnungszeiten: Mi, 17-19h, Sonntag 15 – 17h u.n.Vereinbarung.
Info Tel: +43 676 7926270
Eröffnung: 5. Oktober, 19h
copyright der Abbildungen:
Christian Schad Stiftung Aschaffenburg / VBK Wien 2008