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Michael Morgner, 1942 in Chemnitz geboren, ist einer der Begründer der legendären regimekritischen Künstlergruppe "Clara Mosch". In seinen Arbeiten thematisiert Morgner den Konflikt zwischen Kunst, Individuum und Gesellschaft. Sie erzählen uns von dem Kampf des Einzelnen um Freiheit, sie zeigen uns das Leiden des Individuums, aber ebenso den Menschen im Zustand des Sieges. „Es war das schwierigste künstlerische Problem meiner Entwicklung, die Figur, die Natur und die Abstraktion zusammenzubringen. Daraus hat sich dann auch die Reduktion der Farbe ergeben als Möglichkeit der Konzentration.“ (M.M.) #
Ende der Siebzigerjahre findet Michael Morgner zu seinem, ihn heute kennzeichnenden Dualismus von figürlichem Piktogramm und informell-düsteren Hintergründen. Bilder entstehen der experimentellen Kombinationen von Prägedruck, Aquatintaradierung und Lavagetechnik. Anfang der 90er Jahre entstehen erste Stahlplastiken. (FWK)