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Der gebürtige Freyburger Maler Walter Weiße ging einen sehr unkonventionellen Weg in der Kunst – einerseits aus seinem Inneren gespeist, andererseits durch äußere Umstände gezwungen.
Was Weiße in seinen Bildern bannt ist nicht zu wiederholen. Wenn seine Inhalte zunächst Zufälligkeit und Heiterkeit vermuten lassen, folgen sie jedoch festen Gesetzmäßigkeiten die sich bereits im formalen Aufbau festmachen lassen. In abstrakter Poetik verdichtet er die Dinge und relativiert so die Stofflichkeit alles Gegenständlichen.
Erste Anerkennung seiner künstlerischen Arbeit erfuhr Weiße 1978 nach der Ausstellung von sechzig Arbeiten in der DDR-Subkulturszene am Prenzlauer Berg in Berlin in der „EP Galerie“ von Jürgen Schweinebraden, Freiherr von Wichmann-Eichhorn.